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Erweiterung

Informationen zur Erweiterung

I. Sachverhalt

Das Ellwanger Wellenbad ist in der Region als „Familien- und Wellnessbad“ etabliert. Um die VuB wirtschaftlich verstärkt auf eigene Beine zu stellen, hat die Geschäftsführung seit 2015 ein Konzept zur strategischen Weiterentwicklung des Wellenbades erstellt und planerisch bereits umgesetzt. Dabei bedingt die Gewinnung neuer Zielgruppen eine zusätzliche Ausrichtung des Wellenbads. Neben dem bisherigen Schwerpunkt „Familie und Wellness“ ist die Ausweitung des Angebotes im Wellenbad vor allem im Bereich Therapie und Bewegung sehr vielversprechend. Mit Blick auf den demografischen Wandel und einem steigenden Bedarf an Therapiemöglichkeiten können neuen Besuchergruppen angesprochen und die Auslastung des Wellenbades - speziell abseits der regulären Öffnungszeiten - erhöht werden.

II. Das bauliche Konzept umfasst vier wesentliche Bausteine

1.) Die Erweiterung des Bades um eine zusätzliche Schwimmhalle (375 m²) mit Bewegungsbecken (115 m²).

In direkter Anbindung an die bestehende Schwimmhalle soll durch einen Anbau zusätzlicher Raum sowie ein Bewegungsbecken geschaffen werden, welches mit perfekten Bedingungen für therapeutische Zwecke - einer Wassertiefe von ca. 1,35 m, 32°C Wassertemperatur sowie ausreichend Bewegungsfreiraum für Gruppen mit bis zu 15 Personen - ausgestattet wird. Die geplante Erweiterung ermöglicht zahlreichen Gruppen, insbesondere außerhalb der regulären Öffnungszeiten, die Nutzung des Therapiebereiches.

2.) Die Ergänzung des Kinderbereichs um vier Rutschen in der neuen Schwimmhalle (130 m²).

Der freundlich ausgebaute Kleinkindbereich bietet sich als Badelandschaft an und ist an den Wochenenden nahezu ausnahmslos überfüllt. Der entstehende Therapiebereich soll vor allem in den besucherstarken Zeiten für Entlastung im Kleinkindbereich sorgen und weitere Sitz- und Abstellgelegenheiten für die Besucher zur Verfügungen stellen. Um auch für größere Kinder zwischen 6-12 Jahren attraktiv zu bleiben bzw. zu werden, ist im Neubau ein kleiner Rutschenbereich vorgesehen. Neben einer sogenannten „Triple Slide“, mit 12 m Länge und der Möglichkeit für Eltern mit ihren Kindern ab 3 Jahren zeitgleich zu rutschen, soll eine kurze Röhrenrutsche mit Lichteffekten eingebaut werden, um Kindern bis ca. 12 Jahre zusätzliche Möglichkeit zum Austoben zu bieten. Dabei wird dieser Bereich räumlich vom Therapiebereich abgetrennt, sodass ein ungestörter Aufenthalt im Therapiebecken sichergestellt wird und zeitgleich eine bessere Übersichtlichkeit des Spielebereichs realisiert werden kann.

3.) Die Verlagerung und Vergrößerung des Außenbeckens auf 170 m² (bisher ca. 100 m²) .

Bei der Gestaltung des Außenbeckens wurde der Schwerpunkt ebenfalls auf ein energetisches Konzept gesetzt, das mit der Möglichkeit zur Abdeckung des Beckens sicherstellt, dass die zusätzliche Freifläche zu keinem wesentlich höheren Energieverbrauch führen wird. Durch die Vergrößerung auf 170 m² Wasserfläche und dem Einbau von Sprudelliegen soll das neue Außenbecken die Besucher zum Entspannen und Verweilen einladen. Unter anderem sollen die Teilnehmer von Therapiegruppen nach ihrer jeweiligen Anwendung im Bad gehalten und so weitere Umsätze generiert werden.

4.) Die Verlagerung der Gastronomie aus der bestehenden Schwimmhalle heraus. Der beigelegte Plan zeigt die baulichen Bereiche im Grundriss.

Mit der Umgestaltung der Gastronomie in einen abgegrenzten Bereich sollen die Hygienestandards verbessert und die Wohlfühlatmosphäre im Badebereich gesteigert werden. Durch die zeitgleiche Ausführung mit den oben genannten Erweiterungen wird sichergestellt, dass die Baumaßnahmen zeitgleich ausgeschrieben und die Einschränkungen im Bade- und Gastronomiebetrieb auf eine Bauphase reduziert werden können. Zudem wird mit günstigeren Angeboten bei der Gesamtausschreibung gerechnet.