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Wellenbad
Autor: Stadtwerke
Artikel vom 11.08.2020

Öffentliche Badefenster abends und am Wochenende

Die Versorgungs- und Bädergesellschaft plant die Öffnung des Ellwanger Wellenbads unter Corona-Auflagen. Klar ist: Die öffentliche Nutzung wird nur eingeschränkt möglich sein.

Ab Dienstag, 15. September, soll das Ellwanger Wellenbad nach der Zwangsschließung durch den Corona-Shutdown wieder geöffnet werden. Allerdings wird dazu ein detailliertes Betriebskonzept unter Wahrung der Hygiene- und Abstandsregelungen nötig sein, das die öffentliche Nutzung einschränken wird: „Wir müssen der Dokumentationspflicht gerecht werden, dürfen nur eine auf Basis der Wasserfläche begrenzte Zahl an Besuchern einlassen und müssen weiteren Anforderungen gerecht werden“, schildert Stefan Powolny, Geschäftsführer der Versorgungs- und Bädergesellschaft. Am Naturfreibad Kressbachsee habe man gute Erfahrung sammeln können, der Betrieb des Hallenbads sei unter Corona-Verordnung ungleich schwieriger. „Natürlich wollen wir allen Interessensgruppen möglichst gerecht werden, aber parallele Nutzung vieler Personengruppen wie bisher ist an vielen Stellen nicht möglich.“

Das Betriebskonzept würde auch mit Blick auf die sich weiter verändernden Rahmenbedingungen fortlaufend angepasst, bereits festgelegt seien nun aber bestimmte Nutzungszeitfenster. Für die Öffentlichkeit sei werktags, Dienstag bis Freitag, von 17.30 bis 20.30 Uhr das Bad geöffnet, vormittags sei die Kapazitätsgrenze allein durch den Schulbedarf erreicht, Vereine und andere Institutionen sollen nachmittags ihre Zeiten im Becken bekommen. Am Wochenende gehört das Bad dann ganz der Öffentlichkeit: samstags in drei Zeitfenstern von 9 bis 11, 12 bis 17 und 18 bis 20 Uhr, sonntags familiengerecht von 9 bis 14 und 15 bis 20 Uhr. „Wir brauchen die Zeitfenster, um zwischendurch die eingeforderten Reinigungsmaßnahmen einhalten zu können“, erläutert Powolny, weshalb nach dem jeweiligen Ende des Zeitfensters alle Besucher das Bad verlassen müssen.

„Wir wollen möglichst allen Bürgern die Nutzung ermöglichen, wissen aber, dass es unter den strengen Auflagen nicht frei von Einschränkungen gehen wird“, sagt Powolny, der deshalb möglichst früh den Weg an die Öffentlichkeit sucht. Durch die engen Vorgaben der Corona-Verordnung für Bäder ist zudem die Nutzerzahl auf Grundlage der Wasserflächen eng begrenzt. Die Preise für die jeweiligen Badezeitfenster sollen orientiert am Normalbetrieb unverändert bleiben. Die Saunalandschaft wird bis auf weiteres geschlossen bleiben, weil eine Umsetzung des geforderten Hygienekonzepts hier weiter nicht sinnvoll darstellbar ist. „Wir hoffen, dass die Lage stabil bleibt und wir unser Konzept wie angedacht umsetzen können. Das Wichtigste ist für uns die Gesundheit unserer Mitarbeiter und unserer Gäste“, sagt Stefan Powolny.