
10|2026 Unterwasser hört der ganze Körper
Das erste Sparkassen-Klangkonzert im Ellwanger Wellenbad überrascht und beeindruckt.
Bunte Schwimmnudeln tummeln sich im Bewegungsbecken. Die Badenden nutzen sie, um entspannt im Wasser treiben zu können. Die Köpfe immer wieder unter Wasser, zumindest bis über die Ohren. Die Stimmung ist bei den Kindern ausgelassen, bei den Älteren entspannt. Sonore Bässe wabern über das Wasser und unter Wasser wird das Hören zum Ganzkörpererlebnis: Im Ellwanger Wellenbad steigt gerade das erste „Sparkassen-Klangkonzert“.
Den besonderen Hörgenuss kredenzt den Badbesuchern die Gruppe „Wellenbad“, die mit technischem Equipment, Laptops, großen Lautsprecherboxen am Beckenrand und speziellen Unterwasserlautsprechern im Bewegungsbecken und im Außenbecken angetreten ist. Joseph Baader, Nathalie Brum und Vincent Stange sorgen für den Sound, Tontechniker Daniel Müller überwacht ihn mit wasserdicht verpacktem Tablet im Becken. Bässe wummern und brummen, Töne schwellen an, blubbernde Wassergeräusche ergänzen die Komposition, die die Drei jeweils mit Freiheitsgraden spielen. „Es gibt eine Partitur für das Stück, das wir aber immer neu interpretieren“, erklärt Joseph Baader. Dreimal 30 Minuten bereichern ihre Sets das samstägliche Badevergnügen.
„Vor allem unter Wasser ist das ein ganz spezielles Erlebnis“, sagt Susanne Frey aus Jagstzell, die gleich zwei Sets „mitnimmt“. Sogar aus Estland sind zwei Badegäste extra angereist: Mats Piho und sein Vater Aigar Piho sind Bekannte von Joseph Baader und ganz begeistert. Mats ist Musiklehrer, unterrichtet auch Musikproduktion, und wollte die spezielle „Musik-Erfahrung einmal für mich selbst erleben“. Der Termin in Ellwangen habe gut gepasst und so habe man die Chance ergriffen. „Man fühlt die Vibrationen unter Wasser. Der Schall bewegt sich dort schneller“, sagt Mats. „Man hört mit dem ganzen Körper“, ergänzt Aigar. Es sei wie eine „Geräusch-Massage“, schildern sie.
Für „Wellenbad“ ist das Format eine Mischung aus Musikinformatik, Architektur und Komposition, um Orte auf musikalische und nasse Weise zu bespielen. Mit ihren Händen über Ultraschallsensoren regulieren sie Tonhöhen, Lautstärke und Filter, was aussieht, als dirigieren sie die Luft. „Die Sensoren wurden an der RWTH Aachen für den Wasserbau entwickelt, um Wellen zu vermessen“, erläutert Joseph Baader – auch hier passt also die inhaltliche Verbindung der Elemente. Dann stellen sich die Drei wieder hinter ihre Rechner und lassen den nächsten Sound anschwellen.
Nach dem stündlichen Wellenbetrieb in der Schwimmhalle bieten die Schallwellen im Anbau an diesem Samstag eine weitere Attraktion im Bad. „Wir probieren gerne neue Formate aus, um unseren Besuchern etwas zu bieten“, sagt Marketingleiterin Sarah Hellmann. Dank Sponsoring-Unterstützung durch die Kreissparkasse gab es das ohne zusätzlichen Aufpreis. So war das Klangkonzert mit Sicherheit ein besonderes Erlebnis.
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09|2026 Rekordbesuche in Ellwangens Freibädern
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Zusammen fast 55.000 Besucher zählen in dieser Saison das Naturfreibad Kressbachsee und das Limesfreibad Pfahlheim. Für beide Bäder sind das neue Rekorde.
Es war ein heißer Sommer, der mit vielen Hitzetagen die Menschen in die Freibäder lockte. So ist auch die Bilanz der Ellwanger Freibadsaison eine der Rekorde: Mit 39.647 Besuchern im Naturfreibad Kressbachsee sowie 15.002 im Limesfreibad Pfahlheim erreichten beide Bäder absolute Bestwerte.
Im Limesfreibad wurde nun noch der 15.000. Badegast mit einem kleinen Präsent überrascht: Sonja Kentschke wohnt nur zwei Minuten vom Bad entfernt und war einer der letzten Gäste am Sonntagabend zum Ferien- und Saisonende. „Ich bin unerschrocken was die Temperaturen angeht und versuche, fast jeden Tag herzukommen“, sagt die Pfahlheimerin, die mit drei Jahren erstmals im Limesfreibad zu Besuch war und hier das Schwimmen gelernt hat. „Das Bädle hält uns fit“, freut sie sich über das lokale Schwimm-Angebot in den Sommermonaten. Als Geschenk erhielt sie einen Wertgutschein und eine Flasche LGS-Sekt. „Die werde ich mit Regina trinken, die direkt nach mir ins Bad kam.“
„Normalerweise fiebere ich auf die 10.000-er-Marke hin, dieses Jahr war es die 15.000. Ich hatte aber nicht gedacht, dass wir die noch erreichen“, sagt Philipp Schips, der als Fachkraft für Bäderbetrieb im Sommer in Pfahlheim vor Ort ist. „Insgesamt war es trotz der vielen Besucher eine ruhige Saison“, so sein Fazit. Lediglich einmal musste ein Notfall behandelt werden, als ein Allergiker nach einem Bienenstich einen Schock fürchtete und zur Sicherheit ins Krankenhaus gebracht wurde. „Ihm geht es gut, er war später auch wieder hier zu Besuch“, sagt Schips.
Auch im Naturfreibad Kressbachsee wurde unterm Strich eine ruhige Saison verzeichnet, trotz 30 Prozent mehr Besuchern gegenüber dem Durchschnitt vergangener Jahre. Nur ein, zwei Badetage fehlten am Ende, um die 40.000-er-Marke zu übertreffen. Beide Freibäder werden nun winterfest gemacht.
Jetzt gilt der volle Fokus auf den Badewinter im Ellwanger Wellenbad, mit langen Saunanächten, Aqua-Movie, Klangkozert und weiteren großen und kleinen Besonderheiten.
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Ensemble „Wellenbad“ bringt die Becken zum Klingen
Besonderes Erlebnis im Ellwanger Wellenbad: Am Samstag, 10. Oktober, gibt es das erste Sparkassen-Klangkonzert. Was es damit auf sich hat.
Das Wellenbad als Konzerthalle? Warum denn nicht. Es war ja auch schon Kinosaal und auf dem Kressbachsee wurde auch schon Orchester-Musik auf einem Floß gespielt. Jetzt steht im Ellwanger Wellenbad ein besonderes Format bevor: Erstmals wird es am Samstag, 10. Oktober, ab 15 Uhr, das Sparkassen-Klangkonzert im Bad geben.
Bei dieser Premiere werden die Besucher besondere sinnliche Reize erleben. Das Ensemble „Wellenbad“ ist ein interdisziplinäres Trio für Musikformate in öffentlichen Bädern. Musikinformatik, Architektur und Komposition treffen bei den Trio-Mitgliedern Joseph Baader, Nathalie Brum und Vincent Stange aufeinander, um Orte auf musikalische und nasse Weise zu bespielen. Bei der Installation werden Resonanz verschiedener Medien, wie eben im Wasser, oder Schwingungen unterschiedlicher Materialien genutzt. Dazu werden im Bewegungsbecken und im Außenbecken Lautsprecher angebracht, die das besondere Klangerlebnis zu erzeugen.
Kontakt über die Landesgartenschau
Der Kontakt zu Sarah Hellmann, Marketingleiterin des Ellwanger Wellenbads, kam über die Landesgartenschau in Ellwangen zu Stande, wo Vincent Stange an einer Eisenbrücke über die Jagst die Installation „Aqua – music for a river“ ausgestellt hatte. „Mich haben seine Arbeiten fasziniert und die Möglichkeiten im Wellenbad schaffen eine thematische Verbindung über das Wasser“, sagt Hellmann, warum man das Trio nun fürs Bad engagiert hat.
„Wellenbad“ wird die Klänge so installieren, dass sowohl über als auch unter Wasser das Gehör stimuliert wird. Die künstlerischen Ansätze spielen mit ungewohnten Sinneswahrnehmungen. So soll auch diese zusätzliche Attraktion im Wellenbad für neue Impulse sorgen. „Wir bieten das im Rahmen des ganz normalen Badebetriebs an, ohne zusätzliche Eintrittskosten. Wir wollen einfach ein besonderes Erlebnis für unsere Besucher schaffen“, so Hellmann. Die Kreissparkasse Ostalb begleitet die Aktion als Sponsoringpartner. „Ohne diese finanzielle Unterstützung hätten wir das so nicht realisieren können“, dankt Hellmann.
Das Klangkonzert ist vorerst als einmalige Aktion geplant. „Wir sind gespannt, wie es ankommen wird“, sagt Hellmann, die in der Aktion ähnlich wie beim Maus-Türöffnertag, dem Sommerfest oder dem Aquamovie auch Wiederholungspotenzial sieht. „Wir wollen spannende und abwechslungsreichen Badbesuche ermöglichen, auch mit Sonderaktion verteilt übers Jahr“, sagt Hellmann. Wer das erleben möchte, merkt sich den Badbesuch am zweiten Oktober-Wochenende besser gleich vor.
Über „Wellenbad“: Seit 2023 spielt Wellenbad in Sport- und Thermalbädern elektroakustische Musik, die über spezielle Lautsprecher unter Wasser hörbar wird. Beginnend mit Konzerten und Installationen im Frankenbad Bonn und der Münstertherme Düsseldorf, folgten weitere Auftritte in Aachen, Berlin, Innsbruck. Für das Beethovenfest Bonn 2025 entwickelte „Wellenbad“ eine Sound- und Videoinstallation und eine Uraufführung mit Posaune und Saxophon im Frankenbad Bonn.
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08|2026 Wellenbad: Öffnung ab 12. September
Nach der Sommerschließung startet das Wellenbad wieder den Betrieb – Anhaltende Baumaßnahmen verhindern frühere Öffnung.
Das Ellwanger Wellenbad öffnet ab Samstag, 12. September, nach der Sommerschließung. Umfangreiche Bauarbeiten in der Technik des Bades verhindern eine frühere Öffnung, wie die Versorgungs- und Bädergesellschaft Ellwangen mbH (VuB) mitteilt. Der Zeitplan für die Schließzeit war sehr ambitioniert gesetzt, denn auch in diesem Sommer mussten zahlreiche unaufschiebbare Arbeiten an dem 43 Jahre alten Bad geleistet werden. Besonders zeitkritisch war die Erneuerung eines Rücklaufbeckens unter dem Erweiterungsbau, in dem das Schwallwasser aus dem Rutschenbereich, dem Bewegungsbecken und dem Warmwasser-/ und Außenbecken aufgefangen wird. Hier musste die Beschichtung abgetragen und neu aufgebaut werden, was vorgegebene Trocknungszeiten nötig machte.
Jetzt ist klar: Für den Badebetrieb können diese Becken erst zum Ende der Sommerferien in Betrieb genommen werden. Da auch im Bereich der Saunalandschaft und des Restaurants die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind, wurde nun die Wiedereröffnung auf 12. September festgelegt. „Wir könnten sonst in vielen Bereichen nicht das volle Angebot für unsere Besucher bereitstellen, weshalb eine frühere Öffnung nicht sinnvoll möglich ist“, erläutert Stefan Powolny, Geschäftsführer der VuB. „Wir wollen zumindest noch das letzte Ferienwochenende mit vollem Angebot mitnehmen.“ Ab Montag, 14. September, schließen dann die Ellwanger Freibäder mit dem Schulbeginn.
Im Bad laufen derweil die Restarbeiten in vielen Bereichen. An der Lüftung, Heizung und Elektrik im Keller des Restaurantbereichs wird noch gearbeitet. Die Decken sind noch offen. Ein Normalbetrieb im Restaurant kann so aktuell nicht geleistet werden. Die Wiederbefüllung der Becken im Bereich des Erweiterungsbaus läuft derzeit. Jedoch: „Erst nach Ende der Arbeiten an der Technik kommt frisches Wasser durch das System in die Becken, dann können erst die Wasserproben genommen werden. Bis wir die Auswertungen durch das Labor haben, vergehen rund zehn Tage. Erst wenn alle Parameter passen und dokumentiert sind, können wir den Badebetrieb freigeben“, erklärt Powolny. Diese Nachweise sind Vorschrift. „Die Sicherheit und das gesundheitliche Wohl unserer Gäste haben Priorität“, betont Powolny, der auf die Ausweichmöglichkeiten der Freibäder verweist.
Neben dem Schwallwasserbehälter wurden auch in der Filtertechnik Optimierungen vorgenommen und mehrere Warmwasseraufbereiter im Bad- und Saunabereich eingebaut, um den Betrieb der Duschen zu vereinfachen. „Wir brauchen die Betriebspause, um solche Eingriffe erledigen zu können. Die Liste ist jedes Jahr lang, was alles abgearbeitet werden muss“, umschreibt Stefan Powolny. Rechtzeitig zum Ende der Sommerferien und mit ausklingender Freibadsaison werde das Wellenbad im Vollbetrieb starten.
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07|2026 Sommerfest im Wellenbad
Wir feiern mit euch vor der Sommerpause. Schließzeit ist vom 20. Juli bis 31. August 2026.
Wie es in den vergangenen Jahren zur schönen Tradition geworden ist, feiern wir mit euch auch dieses Jahr wieder ein kleines Sommerfest im Ellwanger Wellenbad, bevor wir uns in die Sommerschließzeit verabschieden. Als Dankeschön an unsere Badegäste gibt es am Sonntag, 19. Juli, für Kinder bis 6 Jahre freien Eintritt und von 15 bis 17 Uhr macht ein mobiler Eiswagen Station im Bad. Die ersten 250 Kugeln Eis spendieren wir! Mit Musik, Gewinnspiel und Wasserspielzeug im Schwimmerbecken könnt ihr euch nochmal nach Herzenslust austoben.
Ab Montag, 20. Juli, ist das Bad dann geschlossen. Wir machen die große Grundreinigung und haben auch wieder einige Instandhaltungen und Reparaturen zu leisten. Bis zum 31. August bleibt das Wellenbad deshalb geschlossen. Natürlich sind wir im Naturfreibad Kressbachsee und im Limesfreibad Pfahlheim auch währen der Sommerferien für euch da. Genießt den Sommer!
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Einführung eines Energiemanagementsystems
für das Ellwanger Wellenbad

Energie-Sparen steckt oft im Detail
Im Ellwanger Wellenbad werden 150 digitale Verbrauchszähler eingebaut, um die Energieverbräuche zu optimieren.
In die Technik des Ellwanger Wellenbads wird fortlaufend investiert, in den vergangenen Jahren floss viel Geld, um das 1983 eröffnete Bad energetisch zu optimieren. Dabei muss es nicht immer die große Neuerung sein, wie jüngst der Einbau der neuen Lüftungsanlage oder die große PV-Anlage auf dem Dach. Jetzt steht ein wichtiger Schritt mit Detailblick an: „Wir werden 150 Verbrauchszähler einbauen, um ein besseres Monitoring aufbauen zu können“, sagt Matthias Lechner, der sich als Projektleiter Wärme bei den Stadtwerken um den Großverbraucher Wellenbad kümmert.
Künftig sollen auf der gesamten Strecke – vom Erzeuger (Blockheizkraftwerk, Photovoltaikanlage, Wärmepumpe, Fremdbezug) bis zum Verbraucher (Strom, Gas, Wärme und Wasser) – die wichtigsten Energiekennzahlen digital und automatisiert erfasst werden. „Bisher haben wir nur 24 Zähler im System, die manuell – also vom Personal – überprüft und notiert werden“, sagt Lechner. „Da sparen wir also auch Aufwand und Arbeitszeit beim Personal.“
Künftig wird mit dem neuen System, zu dem auch eine Monitoring-Software gehört, genauer und automatisiert ausgelesen, wo der Energieverbrauch tatsächlich anfällt. „Bisher war das eher ein Blindflug in diesem komplexen Gebäude. Künftig können wir dann genauer die Bereiche definieren, in denen Optimierungsbedarf besteht und wir können auch die Abläufe besser aufeinander abstimmen“, sagt Lechner. So soll die Eigenstromgewinnung beispielsweise besser auf die Bedarfe abgestimmt werden. Insgesamt wird die Aufrüstung der Messtechnik rund 400.000 Euro kosten, die zu 25 Prozent über die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz ersetzt werden.
Eine aktuell im Bau befindliche weitere Maßnahme soll die Nutzung von Abwärme, beispielsweise aus dem Abwasser, ermöglichen. Dabei wird mittels einer Wärmepumpe die Abwärme auf das benötigte Temperaturniveau angehoben und wieder in den Wärmekreislauf des Gebäudes eingespeist. Auch hier wird also die vorhandene Energie besser genutzt.
„Ein gutes Energie-Management ist ein wichtiger Faktor auf dem Weg, das Bad ökologisch nachhaltiger und wirtschaftlicher zu betreiben“, formuliert VuB-Geschäftsführer Stefan Powolny das große Gesamtziel. Mit der neuen Messtechnik soll der CO2-Verbrauch und auch der Energiebedarf weiter gesenkt werden.
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05|2026 Saisonstart in Pfahlheim mit dem Anbaden
05|2026 Saisonstart in Pfahlheim mit dem Anbaden
Die Freibäder Naturfreibad Kressbachsee und Limesfreibad Pfahlheim sind für den Sommer hergerichtet und bei gutem Wetter ab sofort geöffnet.
Das traditionelle Anbaden im Limesfreibad Pfahlheim war in diesem Jahr ein besonders „erfrischendes“ Erlebnis. Denn bei etwa 14 ° Celsius Außentemperatur und ebenso „hoher“ Wassertemperatur war der erste Sprung ins Becken durchaus ein Wagnis. Ortsvorsteher Christian Vollmer, Sportler aus der DLRG-Ortsgruppe, ein Handvoll Kinder und Stammgäste überwanden sich und ließen sich die Tradition nicht nehmen: Mit einer beherzten Bahn eröffeneten sie die Freibadsaison 2026.
Ortsvorsteher Vollmer dankte in vorderster Linie dem Team um Philipp Schips, Fachangestellter für Bäderbetrieb, und den ehrenamtlichen Helfern der DLRG-Ortsgruppe um Vorsitzende Christine Schwanse, die als „tatkräftige Leute sich darum bemühen, dass der Badebetrieb überhaupt möglich ist“. Das Pfhalheimer „Bädle“ sei für ihn mehr als ein Freibad und viellmehr „ein Treffpunkt für die Gesellschaft“, dür die ganze Dorfgemeinschaft – „eine Oase“ über die Sommermonate. Dem DLRG dankte er besonders für die Durchführung der Schwimmkurse, die nicht nur Kinder aus Pfahlheim sondern auch aus dem Umland besuchten. „In Pfahlheim kann jedes Kind schwimmen“, sagte er.
In ihren Grußworten hatten Oberbürgermeister Michael Dambacher und Stefan Powolny, Geschäftsführer der Versorgungs- und Bädergesellschaft mbH, verdeutlicht, wie wichtig das Limesfreibad ist. Wir wollen es langfristig erhalten und investieren dafür auch regelmäßig“, versicherte Powolny. Auch deshalb habe man ein 3000 Quadratmeter großes angrenzendes Wiesen-Flurstück gekaupft, um perspektivisch weitere Entwicklungsmöglichkeite zu haben. Dambacher wünschte allen Besuchern eine unfallfreie Saison und: „Freude, Spaß, Bewegung und Gesundheit!“
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05|2026 Ellwanger Freibäder werden vorbereitet – Anbaden in Pfahlheim am 17. Mai
Ellwanger Freibäder werden vorbereitet – Anbaden in Pfahlheim am 17. Mai
Ab dem 17. Mai werden das Naturfreibad Kressbachsee und das Limesfreibad Pfahlheim in den Betrieb gehen – Start ist witterungsabhängig.
Die Versorgungs- und Bädergesellschaft Ellwangen mbH betreut nicht nur das Ellwanger Wellenbad sondern auch zwei Freibäder: Das Naturfreibad Kressbachsee und das Limesfreibad Pfahlheim stehen den Besuchern über die Sommermonate auch 2026 zur Verfügung. Derzeit werden die Freibäder auf die Öffnung ab Sonntag, 17. Mai, vorbereitet – der tatsächliche Start ist aber auch witterungsabhängig flexibel.
Fest terminiert ist bereits das traditionelle Anbaden im Limesfreibad: Am Sonntag, 17. Mai, wird Pfahlheims Ortsvorsteher Christian Vollmer um 11 Uhr die Freibadsaison offiziell einläuten. Unterstützung kommt von der Ortsgruppe des DLRGs, die noch nie den Sprung ins meist noch recht kalte Wasser gescheut hat.
In beide Freibäder wird kontinuierlich investiert, um Qualität und Standard hoch zu halten. In dieser Saison fällt die größte Summe beim Naturfreibad Kressbachsee an, wo für etwa 300 000 Euro ein neues Duschhäuschen gebaut wurde. Unterhalb des Beachvolleyballfeldes stehen künftig fünf Warmwasserduschen (statt bisher zwei) bereit, zusätzlich wurden zwei Umkleidekabinen errichtet. Ein Duschraum ist als Behinderten- und Familienkabine geräumiger ausgelegt. Der Bau ist überdacht und mit einer Photovoltaik-Anlage zur Warmwasseraufbereitung versehen.
Im Zuge der Baumaßnahme wurden am Volleyballfeld die Pfosten zur Netzbefestigung erneuert und ein neues Netz angebracht. Außerdem wurden mehrere Großbäume im Bereich der Liegewiese eingesetzt, die künftig für Beschattung sorgen. Diese Bäume wurden bei den Arbeiten zur Erneuerung der Außengestaltung des Ellwanger Wellenbads zur Landesgartenschau mitbeschafft.
Saisonkarten für die Freibäder sind online buchbar unter: https://online-portal.ellwanger-wellenbad.de/de/eticket_applications/select_location/ Für Erdgaskunden der Stadtwerke Ellwangen sind die Preise deutlich reduziert.
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04|2026 Parkplatz wird jetzt überwacht
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Badbesucher müssen ihr Kennzeichen am Terminal freischalten
Ab sofort ist die Parkraumüberwachung unseres Parkplatzes in der Rotenbacher Straße aktiv. Warum? Weil mit dem heutigen Start der Landesgartenschau in Ellwangen ein erhöhtes Besucheraufkommen zu erwarten ist und die Parkplätze direkt am Bad nur für Besucher des anliegenden Hotels und eben des Wellenbads reserviert sind. Besucher der Landesgartenschau sind angehalten, auf dem großen Parkplatz bei Neunheim zu parken.
Was zu beachten ist
Wer im Wellenbad zu Besuch ist, kann weiterhin auf dem Parkplatz in der Rotenbacher Straße kostenfrei parken. Dazu muss allerdings vor dem Verlassen des Bades das eigene Kennzeichen in den dafür bereit stehenden Tablets eingegeben werden. Die Parkplatzüberwachung funktioniert per Kameraerfassung automatisiert. Die Kennzeichen werden beim Ein- und Ausfahren erfasst und entsprechend im System ausgewertet. Die maximale Haltedauer zum Bringen oder Abholen beträgt 30 Minuten. Bei längerer Standzeit werden Bußgelder erhoben, wenn keine Freischaltung erfolgt.
Wir bitten unsere Besucher um Berücksichtigung.
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03|2026 Beengte Parksituation am Ellwanger Wellenbad
Weitere Beeinträchtigungen wegen Bauarbeiten an den Parkplätzen in der Rotenbacher Straße – ab April nur noch Stellplätze fürs Wellenbad und Hotel.
Der Start der Landesgartenschau 2026 in Ellwangen rückt immer näher und umso deutlicher werden auch die Auswirkungen für die direkten Anlieger: Das Ellwanger Wellenbad liegt mitten im LGS-Areal und erhält neugestaltete Außenflächen – dafür fallen allerdings Parkplätze ab 9. März im Bereich des Bades vorübergehend weg, weil sie fertig ausgebaut werden. Ab 7. April – nach dem Osterwochenende – wird das Parken in der Rotenbacher Straße dann nur noch für das Hotel- und Tagungsforum sowie für Besucher des Wellenbads erlaubt sein, das teilt die Versorgungs- und Bädergesellschaft Ellwangen mbH (VuB) mit.
Insgesamt wurden im Zuge der Bauarbeiten zur Landesgartenschau in der Rotenbacher Straße 335 Parkplätze angelegt, die – je nach Baustellenfortschritt – bisher kostenfrei nutzbar waren. Während des Halbjahrs der LGS sind diese Plätze nicht öffentlich nutzbar, teilt VuB-Geschäftsführer Stefan Powolny mit. „Wir haben gemeinsam mit den Hotelbetreibern die freien Plätze für unsere Besucher gepachtet.“ Etwa die Hälfte der Parkplätze im vorderen Bereich Richtung Haller Straße werden zum Betrieb der Landesgartenschau benötigt, weil dort temporäre Toilettenanlagen, Betriebscontainer, Lieferantenzugang und Vorbereitungsflächen für Veranstaltungen auf der großen Bühne zwingend gebraucht werden. In Richtung Bad sind die Plätze ausschließlich für Besucher des Hotels (40) und des Wellenbads (120) reserviert.
Wie es technisch funktioniert
Auf dem gesamten Parkplatz wird ein kamerabasiertes Bezahlsystem eingerichtet, das die Kennzeichen erfasst und bei dem sich die Besucher an Terminals im Hotel und Wellenbad für die Zeit ihres Aufenthaltes per Kennzeicheneingabe freischalten können. Wer das versäumt oder ohne Besuch der Einrichtung widerrechtlich dort parkt, muss mit schmerzhaften Bußgeldern rechnen, die automatisiert erstellt und an die Fahrzeughalter geschickt werden. „Die wenigen zur Verfügung stehenden Parkplätze brauchen wir unbedingt für unsere Gäste“, sagt Powolny. Auch nach dem Ende der Landesgartenschau werden diese Parkplätze kostenpflichtig sein, das wurde vom städtischen Ordnungsamt bereits kommuniziert.
Inselparkplatz für LGS-Besucher
Der sogenannte „Inselparkplatz“ im Mühlgraben wird für die Dauer der Landesgartenschau ebenfalls nicht für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Hier werden Fahrradstellplätze und Behindertenparkplätze für die LGS eingerichtet. Ab 7. April ist auch dieser Parkplatz deshalb nicht mehr nutzbar.
„Wir wissen, dass jeder zentrumsnahe Parkplatz wichtig ist. Im Landesgartenschausommer werden die aber Mangelware sein – bitte stellen Sie sich darauf ein“, sagt Powolny.
Parkplatz für Gartenschaubesucher
Für Besucher der Landesgartenschau gilt grundsätzlich, auch wenn sie aus der näheren Region kommen: Der Großparkplatz bei Neunheim an der L1060 ist als zentraler Parkplatz für alle Besucher zu nutzen. Von dort fahren Shuttelbusse im regelmäßigen Takt in die Innenstadt.
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Wellenbad Ellwangen
Rotenbacher Straße 37
73479 Ellwangen (Jagst)
Telefon 07961 84 700
E-Mail wellenbad@ellwangen.de












